Nächste Termine

Nächste Vorstandssitzung:

20.12.2016 um 17:00 Uhr im Freizi Findorff

AK Schulsozialarbeit:

09.02.2017 um 16:30 Uhr an der OS Ronzelenstraße

Fachtag Schulsozialarbeit:

18.05.2017 im Lidice Haus in Bremen

Sonstiges:

AK Leiharbeit 05.12.206 um 17 Uhr beim Personalrat Schulen

Personalversammlung am 07.12.2016 um 9 Uhr im Schlachthof

Fachtag Schulsozialarbeit 2016

Und schon ist es wieder vorbei. Ein sehr interessanter, für uns alle lehrreicher Fachtag mit einem schönen Ende.

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Nächster Fachtag: 18.05.2017

 

N E W S L E T T E R    02/16

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 11.2.2016 fand eine Mitgliederversammlung der LAG Schulsozialarbeit statt.

Der Vorstand berichtete über folgende Schwerpunkte der Vorstandsarbeit in 2015:

Treffen mit Herrn Syggusch und mit seiner Nachfolgerin Frau Wagner vom Referat 25 in der senatorischen Behörde im Januar bzw. September 2015.

Es besteht in der Behörde das Interesse an der gemeinsamen Entwicklung einer Rahmenkonzeption für Soziale Arbeit n Schule. Eine formale Zuständigkeit des Referates 25 (u.a. Ganztag!) ist noch nicht eingerichtet.

Die LAG arbeitet in dem im Juni gegründeten Arbeitskreis Leiharbeit der gew mit.

 

Organisation des Fachtags Schulsozialarbeit 2015 in Bremen

In Kooperation mit dem Servicebureau Jugendinformation, der Hochschule Bremen,  der Roland zu Bremen Oberschule, der Gesamtschule Bremen- Ost und dem Gymnasium Links der Weser  organisierte die LAG am 28.Mai 2015 den 5. Bremer Fachtag Schulsozialarbeit zum Thema „Klimazonen der Schulsozialarbeit“. Der Fachtag beinhaltete zwei Vorträge, 5 Workshops und eine Hyde-Park-Diskussion. Er war wieder komplett ausgebucht. Ergebnis: Für den Fachtag 2016 wird ein thematischer Schwerpunkt die Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe sein.

Bündnis 30%

Die LAG unterstützt das Bündnis 30% zur strukturellen Stärkung der Jugendarbeit in Bremen. Durch die Selfie-Aktion „Schulen brauchen Jugendeinrichtungen“ erklärten sich viele Schulen mit den Kolleg/innen der offenen Jugendarbeit solidarisch.

Gemeinsame Party

Es feiert zusammen, was zusammen gehört! Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde geplant, eine gemeinsame Party mit allen Schulsozialarbeiter/innen und Schulsozialpädagog/innen zu feiern. Diese Party fand kurz vor den Sommerferien im Freizi Findorff statt. Der Vorstand dankt den Organisator/innen!

LAG goes movie.

Im Sommer wurde der stop-motion-Film „LAG – The movie“ gedreht. https://www.youtube.com/watch?v=E3p_ZB7xAfA

Treffen mit dem Zentralen Elternbeirat

Im September trafen sich die Vorstandsvorsitzenden mit Frau Spude und Herrn Hansen vom ZEB. Der ZEB ist interessiert, die LAG im Bereich Ganztag zu unterstützen. Dazu werden allerdings konkrete Zahlen benötigt. Anhand von mindestens zehn Schulen, die von Kürzungen im Ganztag betroffen sind, kann begonnen werden gemeinsam mit dem ZEB politischen Druck auszuüben. Leider liegen noch nicht ausreichend Zahlen über Kürzungen im Ganztag vor.

Treffen mit dem Staatsrat

Am 19.11.2015 trafen der Vorstand und der Vorstandssprecher den Staatsrat Frank Pietrzok und die Leiterin des Referates 13 (Finanzmanagement) Frau Moning. Im Gepäck hatte die LAG einen Präsentkorb für den Staatsrat und die Bildungssenatorin. Neben Informationen über die LAG fand sich darin auch der LAG-Film, um auf die Situation der Schulsozialpädagog/innen, die prekär beschäftigt sind, aufmerksam zu machen sowie die 13 Bremer Thesen zur Sozialen Arbeit an Schule. Der Staatsrat  regte an, sich gemeinsam mit den zuständigen Referaten an einen Rahmenplan für die Soziale Arbeit an Bremer Schulen zu machen, der die sozialpädagogischen Arbeitsbereiche innerhalb des Ganztages mit einbezieht. Er zeigte hierbei die Bereitschaft, mit der LAG inhaltlich zusammenzuarbeiten. Der Staatsrat beauftragte Guido Gulbins eine Rahmenkonzeption in Kooperation mit der LAG zu entwerfen. Es sollte auch geprüft werden, welche Möglichkeiten die Behörde sieht, die Leiharbeit zu beenden und einheitliche Anstellungsverhältnisse zu schaffen.

Bundeskongress Schulsozialarbeit in Dortmund

Unter dem Titel Transformation, Energie, Chancen fand am 4. und 5.12.2015 der 2. Bundeskongress Schulsozialarbeit in Dortmund statt. Der Vorstand der LAG Schulsozialarbeit Bremen war vertreten und hatte neben Vorträgen und Workshops die Möglichkeit, mit Vorstandsmitgliedern anderer LAGen erste Planungsschritte in Richtung der Gründung einer Bundesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit zu gehen.

Ein Blick in  das Jahr 2016:

  • es besteht die Möglichkeit ein Seminar zum Thema Beschäftigungsverhältnisse mit Bernhard Eibeck (gew-Hauptverstand, Mitglied des Kooperationsverbunds Schulsozialarbeit) zu veranstalten.
  • Geplant ist ein workshop zum Thema „Schulsozialarbeit und Flüchtlingshilfe“
  • die LAG plant die Mitwirkung an der Nacht der Sozialen Arbeit, die 2017 vom Bremer Bündnis Soziale Arbeit.
    • Die Erstellung eines Rahmenkonzeptes nach Dortmunder Vorbild soll verstärkt vorangetrieben werden, wobei wir die Verantwortung der Bildungsbehörde dafür in den Vordergrund stellen.
    • Die Zusammenarbeit mit dem PR Schulen, der GEW sowie dem ZEB soll ausgebaut und strukturell gefestigt werden.
    • Die Pressearbeit wird ausgeweitet, insbesondere in Hinblick auf Leiharbeit, Klageverfahren und Ganztagsschul-Verschlechterungen.

Am 18.2.2016 hatte der LAG-Vorstand auf der Personalversammlung aller an Schule Beschäftigten die Möglichkeit, den LAG-Film auf der PV vorzustellen und Fragen an die Senatorin Frau Dr. Bogedan zu formulieren. Fragen zu prekärer Beschäftigung, Leiharbeit und einer Rahmenkonzeption sollen weiter u.a. mit der senatorischen Behörde diskutiert werden.

Save the date: am Donnerstag, dem 2.Juni 2016 findet der nächste Fachtag Schulsozialarbeit im Lidice-Haus statt!

 

Viele Grüße,

Tanja Sündermann, 1. Vorsitzende LAG Schulsozialarbeit

Personalversammlung: Was nun, Frau Bogedan?

Am 18. Februar -11:00 im Pier2

Personalversammlung für alle Beschäftigte an Schulen und ReBUZ mit der Senatorin für Kinder und Bildung

Tagesordnung:

  • Fragen an die Senatorin
  • Was wir brauchen – was wir fordern:
    • Abbau von Belastungen
    • Schulstandortplanung
    • Personalplanung und Personalgewinnung
  • Personalratswahl und Wahl der Frauenbeauftragten: Mittwoch, 9. März 2016
  • Verschiedenes

Wir hoffen natürlich auch auf zahlreiches Erscheinen 🙂

Rahmenplan für Soziale Arbeit an Bremer Schulen?

LAG Schulsozialarbeit trifft Staatsrat Frank Pietrzok
Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit Bremen e.V. (LAG) traf sich am Donnerstag zum ersten Mal mit dem neuen Staatsrat für Kinder und Bildung Frank Pietrzok. Im
Gepäck hatte die LAG einen Präsentkorb für den Staatsrat und die Bildungssenatorin. Neben Informationen über die LAG fand sich darin auch ein mit Lego-Figuren animierter Kurzfilm (zu
sehen unter www.schuso-bremen.de) über die Situation vieler Sozialpädagogen, die bei Schulvereinen angestellt und damit als Leiharbeiter in den Bremer Ganztagsschulen eingesetzt sind.
Die daraus resultierende Ungleichbehandlung von Kollegen mit gleicher Ausbildung sieht die LAG als ein großes Problem an.

Pietrzok regte an, sich gemeinsam mit den zuständigen Referaten an einen Rahmenplan für die Soziale Arbeit an Bremer Schulen zu machen, der die sozialpädagogischen Arbeitsbereiche
innerhalb des Ganztages mit einbezieht. So könne die Institutionalisierung dieser Profession in den Schulen weiter voran getrieben werden. Er zeigte hierbei die Bereitschaft, mit der LAG inhaltlich zusammenzuarbeiten.

Der Bedarf an Schulsozialarbeit wird größer und größer, und dies nicht nur durch Aufgaben im Rahmen der Betreuung von jungen Flüchtlingen. Auch anderer aktuellen Themen nimmt sie sich an. Auf dem zurückliegenden Fachtag am Landesinstitut für Schule zu „Salafismus und Islamfeindlichkeit als Herausforderung in der Schule“ wurde einmal mehr von allen Seiten betont,
wie notwendig die Rolle der Sozialen Arbeit in den Schulen ist und dass der Bedarf an Beziehungs- wie Beratungsarbeit stetig wächst.

„Es war ein durchaus konstruktiver erster Austausch. Wir hoffen, auf dieser Grundlage die Soziale Arbeit an Bremer Schulen stärken zu können und die bestehenden Strukturen weiter zu
professionalisieren.“ kommentierte LAG-Vorsitzende Tanja Sündermann das Gespräch in der Bildungsbehörde. Und damit das Thema Schulsozialarbeit in der Behördenspitze aktuell bleibt, bekamen die Senatorin und der Staatsrat jeweils sich selbst als Lego-Figur geschenkt. Sündermann dazu: „Es wäre doch toll, wenn das Statement „Schulsozialarbeit gestalten“ dauerhaft auf Herrn Pietrzoks Schreibtisch zu lesen wäre.“

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LAG – The Movie

Wir haben uns mal daran gesetzt, die Schulsozialarbeit in Bremen in einen Film zu stecken. Das ist dabei herausgekommen:

Offener Brief an die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft

Jugendarbeit in Bremen strukturell stärken –
Jetzt für höhere Eckwerte für das Sozialressort stimmen!
Am 08. Juli hat im Jugendfreizeitheim Findorff eine Fachdiskussion unter dem Titel „Jugendarbeit in Bremen – Quo vadis?“ mit Jugendlichen, Vertreter_innen aus Politik und aus der Jugendarbeit stattgefunden. Es ist mittlerweile die dritte Veranstaltung zum Thema gewesen, die vom Bündnis 30% organisiert wurde. Diskutiert wurde vor allem zu den Fragen wie es um die
offene Jugendarbeit in Bremen bestellt ist und wo der Weg in Zukunft hinführen soll.

Eindrücklich wurde einmal mehr darauf hingewiesen, dass der Bereich der offenen Jugendarbeit (OJ) in Bremen seit Jahren in hohem Maße prekär aufgestellt ist. Durch nicht auskömmlich finanzierte Einrichtungen und Projekte wurden die Träger in den vergangenen Jahren dazu gezwungen, Eigenmittel zum Erhalt der Struktur heranzuziehen. Steigende Kosten bei gedeckelter Förderung haben die Situation (selbst für große Wohlfahrtsverbände) derart verschärft, sodass vielerorts Personalabbau, Angebotsreduzierungen und Schließungen von Einrichtungen die Folge waren und sind. Allein zwischen 2007 und 2014 hat sich die Zahl der städtisch geförderten Einrichtungen und Projekte von 65 auf 54 reduziert. Das jährlich für offene Jugendarbeit eingesetzte Budget ist mit 7,3 Mio Euro vergleichsweise gering und macht lediglich einen Anteil von rund 3,5% des Jugendhilfeetats bzw. 0,18% des Bremischen Gesamthaushalts aus. Angemessen wäre hingegen ein Anteil von 10% des Jugendhilfeetats.(1)

Schon längst ist auf dieser Grundlage keine Planungssicherheit mehr gegeben. Jahr für Jahr übersteigen die von den Trägern gemeldeten Bedarfe die in den Stadtteilen zu verteilenden Budgets – zum Teil sogar ganz erheblich. Pädagogische Arbeit, die an den Bedarfen der Jugendlichen ausgerichtet ist, kann ihre Wirkung und Potentiale (wie Stärkung der Persönlichkeit, Selbstermächtigung, demokratisches Handeln fördern, u.s.w.) unter den gegebenen Voraussetzungen kaum mehr zur Entfaltung bringen. Partizipation und Inklusion sind Aufgaben, die von der Jugendarbeit erwartet werden, deren Umsetzung jedoch institutionalisierte Strukturen und Fachlichkeit erfordern, die finanziell bisher nur bedingt hinterlegt sind. Auch auf die besonderen Bedarfe und Anforderungen in der Arbeit mit bestimmten Zielgruppen wie z.B. geflüchtete Jugendliche kann die OJ ohne zusätzliche Mittel nicht adäquat reagieren. Gerade in Anbetracht dieser aktuellen Herausforderungen ist es notwendig den Etat für die Kinder- und Jugendarbeit jetzt substantiell zu erhöhen. Neben dem Bündnis 30% fordern auch die LAG der Wohlfahrtsverbände, die LAG Schulsozialarbeit, LAG Streetwork und der Bremer Jugendring seit langem eine auskömmliche Finanzierung der OJ.(2)

Schnell waren sich alle Beteiligten bei der Fachdiskussion einig, dass sich dringend etwas ändern muss. Zu wichtig ist die OJ als ein Bereich der außerschulischen Bildung mit ihren vielfältigen Angeboten wie Ferienfreizeiten, Reisen, Seminare, Workshops, Konzerte oder offenen Treffs für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Hierüber erwerben Jugendliche Kompetenzen (sog. soft-skills) und erhalten darüber hinaus Hilfe und Beratung bei Problemen. Nicht nur für die Jugendlichen selbst sind die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit „ihr Zuhause“ und damit
unverzichtbar, was nicht zuletzt auch durch die Besetzung des Freizis Buntentor deutlich wurde. Auch für viele andere Institutionen sind die Träger der OJ unverzichtbare Partner in der
Zusammenarbeit – wie beispielsweise für Schulen oder als feste Anlaufstellen für streetwork.

Ohnehin ist Bremen durch das SGB VIII gesetzlich dazu verpflichtet allen Jugendlichen Angebote der OJ zur Verfügung zu stellen. Immerhin konnten sich die eingeladenen Gäste aus der Politik
Maike Schaefer (Fraktionsvorsitzende/Die Grünen), Klaus Möhle (Jugendpolitischer Sprecher/SPD) und Cindi Tuncel (Jugendpolitischer Sprecher/Die Linke) an dem Abend darauf verständigen, „dass es mehr Geld geben muss.“ Außerdem solle vermieden werden, dass Einrichtungen geschlossen werden müssen. Das neue Rahmenkonzept OJA sei sehr gut.

Bedauerlich ist aus unserer Sicht jedoch, dass das Geld für den Erhalt der Struktur, für Verbesserungen und zur Umsetzung des OJA noch nicht zur Verfügung gestellt wird. Allein zum Erhalt der bestehenden Struktur ist nach unserer Auffassung eine Erhöhung der Anschläge für Jugendarbeit um 30% nötig. Daher bedarf es im Haushalt 16/17 einer deutlichen Erhöhung der Eckwerte für das Sozialressort! Eine Umverteilung innerhalb des Sozialressorts lehnen wir in Anbetracht der zunehmenden sozialen Ungleichheit und der immens hohen Kinder- und Jugendarmut ab!

Im Interesse der Kinder und Jugendlichen in Bremen fordern wir die handelnden politischen Personen auf bei der Festlegung der Eckwerte für eine substantielle Stärkung der Jugendarbeit zu stimmen und auf diese Weise Demokratie zu stärken, einen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit zu leisten und gegen Armut zu wirken. Im Einzelnen fordern wir:

• die Eckwerte für das Sozialressort zu erhöhen
• den Deputationsbeschluss zur offenen Jugendarbeit umgehend umzusetzen
• in der Haushaltsperiode 2016/17 auskömmliche Mittel zur Umsetzung der neuen Rahmenkonzeption (OJA) zur Verfügung zu stellen
• Jugendeinrichtungen institutionell und mit auskömmlichen Sockelbeträgen zu fördern
• Mindeststandards für Jugendeinrichtungen zu gewährleisten
• auskömmliche und langfristige Finanzierung der sog. stadtzentralen Angebote
• Stärkung der Jugendverbände
• Bedarfe der Jugendarbeit zu ermitteln
• einen Jugendhilfeplan für Bremen, neue Stadtteilkonzepte sowie einen unabhängigen Bericht zur Lage der Kinder und Jugendlichen im Land Bremen zu erstellen
• alle bestehenden Jugendeinrichtungen mindestens so lange zu erhalten, bis auf der Grundlage einer Bedarfsermittlung und einem Jugendhilfeplan eine bedarfsgerechte (kleinräumige wie stadtweite) Jugendhilfeplanung für das Land Bremen möglich ist

 

1 Siehe auch Presseerklärung Bündnis 30% vom 13.10.2014
2 Auch die Jugendverbände fordern als Ausgleich für die gestiegenen Kosten zusätzliche Mittel in Höhe von 15%.

© Bündnis 30 Prozent mehr Zukunft!

Homepage überarbeitet

Wie ihr sehen könnt, haben wir unsere Homepage ein wenig überarbeitet. Wir hoffen, es gefällt euch trotzdem 🙂